Der unermüdliche: Chritoph Brand

Video in YouTUPE mit Christoph Brand

„DU MUSST KOCHEN LIEBEN, ALS WÄRST DU IMMER GAST GEBLIEBEN“




Christoph Brand


Im Englischen gibt es den Begriff des »Soulfood«, der für eine besonders nahrhafte Variante kreolisch-afroamerikanischer Küche steht. Für Christoph Brand hat Seelennahrung noch eine andere Bedeutung: Der nordhessischen Koch ist ein talentierter, kreativer Koch mit großem Herz und gesundem Ehrgeiz, doch seine Leidenschaft gilt ebenso der Musik — speziell dem HipHop, der ihn schon seit seiner Jugend eng begleitet. Und so reist Brand heute in Kochjacke und Nike Airs durch die Republik, die Hose dabei stets auf halb acht, die Frisur »geordnet unordentlich«. Das Kochhandwerk lernte Brand von der Pike auf in zwei kleinen Betrieben in seiner Heimatstadt Fritzlar. Anschließend war er nach eigener Aussage »vielleicht ein bisschen zu lange« bei der Hotelkette Maritim tätig, doch vier Küchenchefs und sechs Jahre später stieg er mit 29 Jahren zum Küchenchef auf und verharrte bis 2007 in dieser Position. Parallel dazu hatte Brand bereits 2004 sein Konzept der »Fliegenden Köche« entwickelt und parallel zum Job im Hotel mit Leben gefüllt; zahlreiche Messe- und
Event-Jobs halfen ihm dabei. Zwei Jahre später setzte er alles auf eine Karte und machte sich mit seiner Idee eines mobilen Event- und Catering-Service selbständig. Seither ist Christoph Brand deutschlandweit im Namen der guten Kochkunst unterwegs. Als Caterer hat Brand hungrige Gruppen von einer bis zu 2.000 Personen versorgt und wurde von renommierten Firmen wie VW, Audi, Porsche, SMA, Ferrari, Douglas, SAP oder BASF engagiert. Er hat Bands wie Wir Sind Helden, MIA, Juli oder Silbermond bekocht, hat bei »Rock im Park« oder bei den »HipHop Open« für die nötige Seele im Catering gesorgt, rief das Konzept einer komischen Kochshow namens »Cook n Comedy« ins Leben, hat mit beinahe Konzept einer komischen Kochshow namens »Cook n Comedy« ins Leben, hat mit beinahe jedem renommierten Fernsehkoch von Stefan Marquard und Mike Süsser bis Andi
Schweiger, Ole Plogstedt und Frank Oehler zusammengearbeitet – nicht wenige dieser prominenten Kollegen nennt er mittlerweile seine Freunde. Vor allem jedoch hat Christoph Brand bei aller Geschäftigkeit sein Herz und seine Seele nie verloren. Beides schlägt immer noch für seine Jugendliebe namens HipHop, und so kochte er auf Tour oder bei Gigs für Künstler wie Jan Delay, Kool Savas, Stieber Twins, Samy Deluxe, Max Herre oder Casper. 2009 verarbeitete er mit Curse dessen Album »Freiheit« in einem musikalischen Kochbuch, seit 2010 betreibt er ein temporäres Restaurant namens »Amy's Weinhaus« — frei nach dem
gleichnamigen Hit von Marteria. Momentan arbeitet er mit Hochdruck an seinem neuen Buch »Kochen unplugged«, das einmal mehr seine größten Leidenschaften zusammenbringen wird: Es geht um kulinarische Seelennahrung, inspiriert von Musikern und ihren Leibspeisen. »Rap ist Soulmusik«, wussten immerhin auch schon Curse und Xavier Naidoo

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Bernd Kordina Landesverband der Köche Bayern